Filmographie


(Auswahl)



Marie Curie



Drama
Internationaler Kinofilm 2016
Verleih: NFP
P'Artisan Filmproduktion
Co-Autorin: Marie Noëlle
Regie: Marie Noëlle

Im Jahr 1903 erhält Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Mitte Dreißig und als Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt, löst sie damit jedoch einen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind.
Pressestimmen

"(...) eine gelungene Liaison von Wissenschaft und Sinnlichkeit" (Deutsche Wellte)

"Ein schöner, dichter Film, für den es höchste Zeit ist" (Berliner Zeitung)



Preise

2017 Bayerischer Filmpreis - Beste Regie und Bestes Szenenbild
2016 Grand Prix of Polish Film Festival in America - Golden Teeth of Camera Award


Nominierungen

2017 Auswahl für den Deutschen Filmpreis


Familienfest



Tragikomödie
Kinofilm 2015
Ausgestrahlt: ZDF 2017
Verleih: NFP
Ufa-Filmproduktion
Co-Autor: Martin Rauhaus
Regie: Lars Kraume
Cast: Hannelore Elsner
Günther Maria Halmer
Lars Eidinger
Michaela May
Marc Hosemann
Jördis Triebel
Die Familie Westhoff findet sich zum 70. Geburtstag des berühmten Pianisten Hannes Westhoff in der Familienvilla zusammen. In den Tagen des Festes müssen sich alle Familienmitglieder der Frage stellen, wie sie mit alten Wunden, bohrenden Fragen und offenen Rechnungen aus der Vergangenheit umgehen wollen. Erinnerungen an frühere Zeiten werden wach, alte Kämpfe werden ausgefochten – bis eine verheerende Nachricht alles verändert. Denn für Sohn Max ist dieses Familienfest die letzte Gelegenheit, der eigenen und gemeinsamen Biografie eine Erkenntnis abzuringen.

Pressestimmen

"Eine überragend gespielte Tragikkomödie und ein mitreißender Ensemblefilm....Die Dialoge sind so scharf wie bei Yasmina Reza." (Abendzeitung München)

"Großes Schauspielerkino" (Süddeutsche Zeitung)

"Ein großer filmischer Wurf" (Blickpunkt Film)

Preise

2017 Deutscher Fernsehpreis - Bester Fernsehfilm
2017 Deutscher Hörfilmpreis - Kategorie TV


Chuzpe



Komödie
Fernsehfilm
ARD 2015
Tivoli Film
Regie: Isabel Kleefeld
Cast: Dieter Hallervorden
Franziska Troegner
Anja Kling
Edek Rotwachs (Hallervorden) hat Auschwitz überlebt und ist nach dem Krieg nach Australien ausgewandert. Er ist Witwer und seine Freunde leben nicht mehr, weshalb Ruth (Anja Kling) ihren Vater überredet, zu ihr nach Berlin nach zu ziehen. Dort geht er ihr jedoch bald auf den Wecker, denn der betagte Herr fühlt sich noch quicklebendig und lässt sich mit Urlaubsbekanntschaft Zofia (Franziska Troegner) auf ein Abenteuer ein: Gemeinsam wollen sie ein Fleischklops-Restaurant aufmachen, allerdings jwd, wie der Berliner sagt: janz weit draußen. Das kann nicht funktionieren, denkt sich die stets besorgte Ruth, doch der Ruf der Klopse verbreitet sich wie ein Lauffeuer.
Pressestimmen

„Die Rolle abzulehnen, wäre wie die Zurückweisung des Jackpots.“ (Dieter Hallervorden im Interview)

„vorzüglich ausgedacht, wunderbar umgesetzt, treffend besetzt und großartig gespielt.“ (Tittelbach TV)

Und alle haben
geschwiegen



Drama
Fernsehfilm
ZDF 2013
Aspekt Telefilm
Regie: Dror Zahavi
Cast: Senta Berger
Alicia von Rittberg
Matthias Habich
1964: Weil ihre alleinerziehende Mutter operiert werden muss, schickt das Jugendamt die 16-jährige Luisa (Alicia von Rittberg) in ein Heim der Diakonie. Hier wird sie als Nummer 84 aufs Erwerbsleben "vorbereitet" - aber nicht mit christlichen Werten wie Nächstenliebe, sondern mit Drill, Psychoterror und Gewalt. Erst 44 Jahre später bricht Luisa (Senta Berger) ihr Schweigen und hofft, dass auch Paul (Matthias Habich) ihre gemeinsamen traumatischen Erfahrungen öffentlich macht.
Pressestimmen

„Andrea Stoll hat aus dem Stoff einen aufwühlenden und beschämenden Fernsehfilm gemacht.“ (Deutschlandradio)

" (...) ein Glücksfall an subtilem Engagement.“ (FAZ)

Nominierungen (Auswahl)

2014 Nominierung Grimme-Preis
2013 Nominierung 3 Sat Zuschauerpreis
2013 Nominierung Fernsehfilmpreis, Filmfest Baden-Baden


Der kalte Himmel



Drama
Zweiteiliger Fernsehfilm
ARD 2011
teamWorx Produktion
Regie: Johannes Fabrick
Cast: Christine Neubauer
Tim Bergmann
Eric Hermann
Marc Hermann
Marcus Mittermeier

Felix ist anders. Auf seine Weise ist der geistesabwesend wirkende Junge hochintelligent. Doch sein Vater, ein Hopfenbauer, schämt sich für den missratenen Buben. Der Rektor will den Sechsjährigen auf die Hilfsschule schicken, doch seine Mutter Marie glaubt an Felix Fähigkeiten und lässt ihren Sohn psychologisch untersuchen. Der Facharzt Niklas Cromer will Felix helfen, doch dafür müssen Mutter und Sohn ins ferne Berlin was für Marie Mitte der 60er Jahre einer Weltreise gleichkommt.

Pressestimmen

"ein starkes Plädoyer für Außenseiter" (FAZ)

"Der TV-Zweiteiler ist ein Befreiungsschlag (...) Sittengemälde und Psychodrama in einem" (SPIEGEL)

Nominierungen

2011 Deutscher Fernsehpreis - Bester Mehrteiler


Pizza und
Marmelade



Tragikomödie
Fernsehfilm
ARD 2009
Bavaria Filmproduktion
Regie: Oliver Dieckmann
Max von Thun
Cast: Stefanie Stappenbeck
Helmfried von Lüttichau

Der junge Münchner Architekt Florian steht mit seinem ersten großen Projekt kurz vor dem Durchbruch. Doch als sein Architekturbüro überraschend Insolvenz anmelden muss, zerplatzt sein bisheriges Leben wie eine Seifenblase. Als nichts mehr geht, wird auf einmal alles möglich. Distanzlos und schmerzhaft, unbequem und überwältigend lernt Florian das Leben und die Liebe neu.

Pressestimmen

"Ein märchenhafter Krisenfilm - ein Menetekel fürs nächste Jahrzehnt." (FAZ)

"Ein großer Film über das kleine Glück" (Hamburger Abendblatt)

"Melancholisch und zart erzählt" (Süddeutsche Zeitung)

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